Jetzt, da ihr es normal findet.
Gerade jetzt da jeder diese Liebe findet brauche ich sie nicht.
Brauche ich sie nicht, da ich sie erstens nicht finde und zweitens, weil es kein Licht gäbe, es gäbe kein Licht.

Jetzt, da der ganze Strom entlang dieser Richtung fließt, versuche ich ein Bach zu werden, ein kleiner Teil des Flusses, der rebelliert.
Und neue Richtungen findet.
Verschwindet.

Nur gehöre ich trotz Abgrenzung zu ihnen, ich komme aus dem selben Strom, mein Ursprung, das sind sie.
Das muss ich akzeptieren und ich will kann es nicht.

Denn ich will nicht machen was sie von mir verlangen, so wie jeder es macht, sich unterwerfen.
Will nicht gemeißelt werden, aus dem Stein, der ich bin.
Ich will Rollen und über Klippen fallen.
Zersplittern, mich abnutzen, nicht mehr rund sein, nicht eckig und auch nicht glatt.

Ich will ich sein, individuell sein! Und erst, wenn der Strom die Richtung ändert, werde ich deren vorherigen Routen wählen und mich einzeln auf ein Abenteuer einlassen.
Und erst wenn du ‚eine weitere die..‘ oder ‚die hat sich auch die und den..‘-bist, kannst du dich in dein Grab der verstorbenen Individuen legen, zusehen wie sie es schließen und letztlich in den tiefen dieser Erde vergraben.
30TH OF OCTOBRE 2014 2.13 PM

confirmations and being objectified