how can I, after having slept with a twelve years older guy to low-key please him, not be afraid of any physical touch that a man could give to me.

For I have thrown myself into a situation which I could not control- completely out of my mind, tired and dehydrated I vulnerably spread my legs, hoping to find  a safe haven in Central-Stockholm’s bedsheets.

And how to move on from the fact that I have spread my legs open for the same damn motive twice again after letting a stranger inside. Why did I do this to myself, why would I deserve this? 

Having mistaken affection for love. 

So small and crooked, right now. All that is left on my back are trust issues, not towards men, even worse, towards myself.

Spread my legs wide open, whilst feeling terribly in need of salvation. 

Ouuf! 

And wandering around and through all these hypocritical open-mind lovers,
one whole filled up here,
another night another tender whispered dear
for what it takes to get recognized, 
ashamed full of fear, 
victimized and smaller.
Smaller here. 

So what does it take to recover? 

Love? 
Forgiveness?
Courage? 

In other words: that’s what overstepping one’s boundaries is, learned it the hard way, recovering full of fears. 
Taking days, spending months, weeks for weaks.

25th July 2019

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Wie kann ich, nachdem ich mit einem zwölf Jahre älteren Mann geschlafen habe um ihn unterschwellig zu befriedigen, nicht Angst haben vor physischer Berührung, die mir ein Mann geben würde.

Weil ich mich zu oft selbst in Situationen geschmissen habe, die ich selbst nicht kontrollieren könnte-komplett meinem Verstand entfremdet, müde und dehydriert öffnete ich meine Beine labil, in der Hoffnung einen sicheren Hafen zu finden in der Mitte Stockholms zwischen fremder Bettwäsche.

Und wie soll ich mich von dem Fakt entfernen, dass ich meine Beine für denselben Grund gespreizt habe, zweimal, selbst nachdem ich einen Fremden in mich reinließ. Warum tat ich mir das selbst an? Warum verdiente ich das? Zuneigung als Liebe vertauscht zu haben.

So klein und so verkrümmt gerade jetzt. All’ das was bleibt sind Vertrauensprobleme, nicht gegenüber Männern, schlimmer sogar, gegenüber mir selbst.

Habe meine Beine weit gespreizt, während ich fürchterlich bedürftig nach Erlösung war.

Ouf!
Und durch all diese heuchlerischen, aufgeschlossenen Liebenden wandernd,
Ein Loch hier aufgefüllt,
eine andere Nacht da, ein weiteres zärtlich, geflüstertes Liebling.
Was braucht es um erkannt zu werden?
Voller Schande, voller Angst,
Zum Opfer gemacht und immer kleiner.
Immer kleiner hier.

Also, was braucht es um sich zu regenerieren?

Liebe?
Vergebung?
Mut?

In anderen Worten: das heißt es seine Grenzen überschreiten, habe es auf harte Art und Weise gelernt, regeneriere voller Angst.
Nehme Tage, verbrauche Monate, Wochen für Schwache.

25. Juli 2019

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