I guess there is a lot of shame around it:
Mainly shame towards myself because I have let myself be treated badly for a various amount of time.
And also shame because of from where my actions were stemming from. Mostly from a void, trying to fill it with hurtful events just for me to not be alone. And whatever it lead to: whether I became the strong woman I aspired to be or whether I didn’t, it doesn’t matter for in the end for strength is only a character-trait feeding my illusions and ideas of me.

So maybe I don’t got to be rational, normal, defined by presence and reality.

(if it does not give me much and let’s me dwell in sinful cruel never nice ecstasy but rather (…) depression).
Maybe then I should dream, should allude should I see 
everything and everyone y’all were never ought to see.
That’s what dreams are made of, stars are aligned and art is created by. 
Life manifests itself in you I feel raped by you what do I do with your hunger
I feel like I could’ve done better every minute every split second 
I love to play with you but play is such an unsafe space when your lust and multiplicity can break out every minute.
How do I deal with that? How do I save myself from it?
How can I not victimize myself next to men, victimized by life (which is attacking me and I don’t know how to deal with its colors?


But I guess it’s because a lot of times I have thrown myself into situations feeling lonely, feeling weak just to experience that men wouldn’t care and men wouldn’t see.
Men would only desire and strive for my body. 
That’s when I say „I open my legs on one, two, three“ I show it’s easy for me for they never ask for permission. 
I say I see and I always saw a clear division between men taking what they want to see and me giving unbearable illusions even though it wasn’t me.
It hurts and I am traumatized and I have a savior complex and I don’t know how to deal with it.

Ugh and I guess that’s where the rage comes from, because most of you all have shown me your insensitive desires.
You acted like predators and your desire was fulfilled within me. 

My dad was always a good man he knew how soft I was. 
I didn’t know (nobody told me it’s okay to feel weak). 
So I guess that’s the adventures of small me getting to know male sexuality, getting in touch with wrong men, getting in touch with men who didn’t care and didn’t see, didnt feel.

If my brain wasn’t so crooked and my mind didn’t run free I don’t know if i’d understand art let alone write poetry.

(Es geht immer um die Wahl, die wir treffen).

*I recommend the movie ,,Touch me not“ by Adina Pintilie, for everyone who has identified with me up until this moment.

29th February 2020

Grateful

Cheers to all the friends and beloved people tearing me out of depression, showing me what love is and giving me reasons to be grateful for life.
Eternally!
3rd March 2020 21:08

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Ich vermute, da ist sehr viel Scham drumrum:

Hauptsächlich Scham mir gegenüber, weil ich mich eine lange Zeit lang schlecht behandeln lies. 

Und auch Scham wegen den Taten und den Gründen woher sie stammten. Meistens aus einer Lücke heraus, versuchte ich sie zu schließen mit letztlich verletzenden Situationen, nur um nicht alleine zu sein. Und wohin auch immer es führte: ob ich zu der starken Frau geworden bin, nach der ich strebte zu sein. Es bringt nichts, weil Stärke letztlich nur eine Charaktereigenschaft ist, die meine Illusionen und Ideen von mir stärkt.

Also sollte ich vielleicht nicht rational, normal sein, definiert durch Präsenz und Realität (wenn es mir nicht viel gibt und mich eher in sündhaftem, grausamen, niemals guten Rauschen verwirren lässt, eher in (…) Depressionen.)
Vielleicht sollte ich dann träumen, sollte anspielen, sollte sehen
alles und jeden, den ihr niemals sehen solltet.

Das ist woraus Träume gemacht, Sterne nach angeordnet werden und Kunst nach kreiert wird.

Leben manifestiert sich in dir. Ich fühle mich vergewaltigt von dir, was tue ich nur mit deinem Hunger.
Ich fühle mich als ob ich besseres tun könnte, jede Minute, jede gespaltene Sekunde.
Ich liebe es mit dir zu spielen, aber Spiel ist so ein unsicherer Platz wenn deine Lust und Vielfältigkeit jede Minute ausbrechen könnten.
Wie gehe ich damit um? Wie rette ich mich selbst davor?
Wie kann ich mich nicht neben Männern als Opfer sehen, als Opfer dargestellt vom Leben, welches mich attackiert und ich weiß nicht wie ich mit seinen Farben umgehen soll?

Aber ich denke es kommt aus den vielen Situationen, in die ich mich stürzte als ich mich einsam fühlte, nur um an Männer zu kommen, die sich nicht kümmern, Männer, die nicht sehen würden.
Männer, die nur begehrten und nach meinem Körper strebten.
Das ist es wenn ich sage ,,ich spreize meine Beine auf eins, zwei drei’’, zeige ich, dass sie niemals nach Erlaubnis fragen. 
Ich sage ich sehe und ich sah immer eine klare Trennung zwischen Männern, die nehmen was sie sehen wollen und mir, die unerträgliche Illusionen gibt, obwohl ich es nicht bin.

Es tut weh, und ich bin traumarisiert. Und ich habe einen Drang danach Menschen zu retten und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Ugh und ich denke, das ist wo die Wut herkommt, weil die meisten von euch mir ihre unempfindliche Lust gezeigt haben. 
Ihr habt gehandelt wie Wildtiere, aber eure Lust war nicht in mir erfüllt.
Mein Vater war immer ein guter Mann, er wusste wie weich ich war.
Ich wusste nicht (niemand hat mir gesagt, es ist okay sich schwach zu fühlen).
Also vermute ich, das sind die Abenteuer des kleinen Ichs, das erfährt was männliche Sexualität ist, das mit falschen Männern in Kontakt gerät, das in Kontakt gerät mit Männern, welche sich nicht kümmerten, nicht sahen, niemals fühlten.

Wenn mein Hirn nicht so verkümmert wäre und mein Verstand nicht so frei, ich wüsste nicht ob ich Kunst verstünde, geschweige denn Gedichte schrieb.

(It’s all about the choices that we make).

*Ich empfehle jedem, der sich bis hierhin mit meinen Worten identifizieren konnte den Film ,,Touch me not“ von Adina Pintilie.

29. Februar 2020

Dankbar
Applaus für alle Freunde und geliebten Menschen, die mich aus der Depression ziehen, mir zeigen was Liebe ist und mir Gründe dafür geben, dankbar zu sein für das Leben.
Auf Ewig!
3. März 2020 21:08

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